Freitag, 1. Dezember 2017

Das Weihnachtsgeschäft - Für den Einzelhandel ist es die anstrengendste und wichtigste Zeit

Für Kunden und Konsumenten ist es mit die schönste Zeit des Jahres. Die Weihnachtszeit. Für den Einzelhandel ist so wohl die stressigste und gleichzeitig aber auch lukrativste Zeit des Jahres. Und Stress verspürt schon jeder Geschäftsinhaber im Einzelhandel, wenn er auf der vorherigen Weihnachtsmesse wie beispielsweise der Christmasworld sich schon Gedanken für das kommende und darauffolgende Weihnachtsgeschäft machen muss.


Denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nie und deckt sich schon vorsorglich früh mit den jeweiligen Produkten ein, die beim kommenden Weihnachtsgeschäft stationär im Ladengeschäft, im Online-Shop oder auch auf Märkten und im Versandhandel an die Kunden gebracht werden sollen. Die kurze Weihnachtszeit ist ein gigantischer Spielraum für Einzelhändler ihren Umsatz zum Jahresende möglichst erfolgreich über die Bühne bringen zu können und bestenfalls mit guten Zahlen, die die des vorherigen Jahres noch um ein Vielfaches übertreffen.

Wirtschaftlich unverzichtbar

Das Weihnachtsgeschäft ist für jeden Einzelhändler unverzichtbar und ein wichtiger Indikator, um noch mehr Kundschaft gewinnen zu können und den Jahresumsatz steigern zu können. Als Wirtschaftsfaktor sieht sich das Weihnachtsgeschäft von großer Bedeutung im Handel und für den Handel, doch das vermeintlich größte Fest im Jahr verliert an Akzeptanz und eben an Bedeutung in der Bevölkerung. 

Das wiederum hat zur Folge, das viele Einzelhändler sich nicht grundlegend mehr darauf verlassen können, dass der Laden zur Weihnachtszeit brummt und die Geschäfte in der Vorweihnachtszeit vor Kundschaft aus den Nähten platzen. Von Jahr zu Jahr verliert das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel prozentual an Umsatz und zwar flächendeckend. Je nach Branche sind starke Schwankungen zu Verzeichnen und auch der Zeitpunkt des Weihnachtsgeschäftes ist es.

Während manche Geschäfte schon erste Weihnachtsprodukte im September anbieten, rücken andere erst recht spät im November mit ihren Produkten raus. Grundsätzlich aber geben alle Einzelhändler den stärksten Zeitpunkt des Weihnachtsgeschäftes zwischen der Zeit von der zweiten Novemberhälfte, bis einschließlich der zweiten Hälfte des Dezembers an.

Messen und Online-Handel

Fachmesse sind für den Handel insbesondere wenn es ums Weihnachtsgeschäft geht, ein unverzichtbares Instrument, um sich in Kürze über die neuesten Trends und richtungsweisenden Angebote zur kommenden Weihnacht zu informieren und einzudecken. 

Denn wer zuerst am Zuge ist, ergattert auch womöglich die begehrten Trendartikel fürs Fest. Der GPK-Fachhandel ist für die meisten Einzelhändler mit die wichtigste Informationsquelle. Der Online-Handel schlägt beim Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel wesentlich weniger zu Buche, als zunächst angenommen. Nur rund ein Viertel der Händler vertreiben ihre Weihnachtsprodukte auch online. Allerdings sind diese Zahlen auch Branchen abhängig. 

Denn der Elektrohandel boomt und platzt explizit in dieser Zeit aus allen Nähten und führt im Schnitt über 60 Prozent Umsatz als einsamer Ritter diese Sparte an. Dass aber der Online-Handel zur Weihnachtszeit wachsen wird und von großer Bedeutung haben wird, stellen die meisten Händler nicht infrage. Er wird wachsen und dementsprechend stellen sich die Händler immer mehr auf diese Sparte ein und handeln dementsprechend.

Ohne Deko geht nix

Was der Einzelhandel allerdings Branchen unabhängig unisono beteuert ist, dass es zur Weihnachtszeit und zum erfolgreichen Weihnachtsgeschäft nur mit passender Deko funktioniert. Ist ein Ladengeschäft nur spärlich geschmückt oder dekoriert, kaufen die Kunden weniger und kommen nicht so recht in die richtige Weihnachtsstimmung.

Die Weihnachtsdeko ist mit das wichtigste Instrument für Händler, um eben auf ihre Weihnachtsprodukte hinweisen zu können. Ohne Deko also, ist weder zuhause zur Weihnacht nichts los, sondern auch im Weihnachtsgeschäft des Einzelhandels.

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